Cerec CAD/CAM Ceramics

CEREC (CEramic REConstruction) ist eine computergestützte Behandlungsmethode zur perfekten Wiederherstellung verlorener Zahnhartsubstanz.

Mit CEREC werden bei iDentis sehr erfolgreich seit vielen Jahren individuelle Keramikrestaurationen zeitsparend und effizient, direkt am Behandlungsstuhl, hergestellt und eingesetzt.

Nach der Vorbereitung durch das iDentis Behandlungsteam wird mittels einer kleinen Videokamera ein optischer Abdruck des zu versorgenden Zahnes, sowie des Ober- und Unterkiefers, eingescannt. Dies dauert in der Regel ca. zwei Minuten.

Die klassische Abformung mit Abdrucklöffel und Abformmasse, die die meisten Patienten als unangenehm empfinden, entfällt komplett. Stattdessen wird die moderne Alternative der digitalen Abformung durchgeführt.

Auch zur Chairside-Versorgung von einzelnen Implantaten ist keine konventionelle Abformung mehr notwendig. Durch die Fertigung des Zahnersatzes mit dem CEREC-System ersparen wir unseren Patienten auch hier den unangenehmen Abdrucklöffel und den damit verbundenen Würgereiz.

Im Computer werden mit den eingescannten Daten dreidimensionale Zahn- und Kiefermodelle errechnet. Diese werden auf dem CEREC-Monitor dargestellt und vom Zahnarzt bearbeitet (Computer-Aided Design).

Die CEREC Software analysiert den kompletten 3D-Datensatz und errechnet daraus exakte Restaurationsvorschläge. Mithilfe der seit 2010 angewendeten „Biogenerik“-Software lassen sich die Kauflächen von verlorener Zahnsubstanz oder fehlenden Zähnen naturgetreu und individuell rekonstruieren.

Eine interdisziplinäre Forschergruppe um Prof. Mehl von der Universität Zürich fand heraus, dass alle Zähne eines Menschen über individuelle Merkmale verfügen. Die Größe, Form und Position der Zahnhöcker, der Verlauf der Furchen auf den Kauflächen und die Zahnkontakte zum Gegenzahn in Schlussbissposition und während des Kauens wurden analysiert und ausgewertet. Aus über 30.000 Zahnformen wurde ein Algorithmus (eine mathematische Formel) entwickelt, mit der Zahnformen von einem auf andere Zähne übertragen werden können.

Um die physiologische Kaubewegung berücksichtigen zu können und damit nachträgliches Einschleifen zu vermeiden, kann auch ein Bewegungsmuster in die Berechnungen eingefügt werden.

Mit der aktuellen CEREC-Software können auch mehrere Restaurationen gleichzeitig in nur einem Arbeitsprozess bearbeitet werden. Zahnversorgungen, Implantatkronen und auch Brücken können nebeneinander oder gegenüber konstruiert und hergestellt werden.

Mit Hilfe eines computergestützten Schleifverfahrens (Computer-Aided Manufacturing) werden die im CEREC-System konstruierten Restaurationen aus industriell hergestellten Keramikblöcken  von einer mehrachsigen Schleifmaschine (CNC-Fräse) mit diamantierten Schleifkörpern ausgefräst.

Das Behandlungsteam von iDentis hat hierdurch den gesamten Prozess von der Aufnahme bis zur fertigen Restauration unter ihrer Kontrolle. Klinisch sichere Ergebnisse ohne Überraschungen und ohne Nacharbeiten sind die Folge. Der nahtlose Übergang aller Behandlungsschritte innerhalb eines Systems und innerhalb eines Behandlungsteams führt zu optimalen Ergebnissen in nur einer Behandlungssitzung.

Über 30 Jahre Erfahrung sowohl auf Entwickler- als auch auf Anwenderseite haben CEREC zu einem ebenso ausgereiften wie hochmodernen System werden lassen. Um klinische Sicherheit im Behandlungsprozess, im Umgang mit den Geräten und Materialien und vor allen Dingen bei den Behandlungsergebnissen gewährleisten zu können, setzen wir bei iDentis auf den ständigen Austausch mit anderen CEREC-Experten.

Dr. Thorsten Wilde ist als CEREC-Mentor nicht nur für die Schulung von externen Zahnärzten innerhalb der DDA zuständig, auch das gesamte iDentis-Team wird mit umfassenden Schulungsprogrammen immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand gehalten.

Die Qualität von CEREC Versorgungen belegen mehr als 250 Studien. Mehr als 35 Millionen CEREC Restaurationen wurden inzwischen erfolgreich eingesetzt. Heute gilt CEREC mit über 38.000 installierten Systemen als das beste Chairside-CAD/CAM-System der Welt.

Auch zur Langlebigkeit von CEREC-Restaurationen liegen ebenfalls eine Vielzahl aussagekräftige Studien vor. So wurde festgestellt, dass CEREC Inlays klassischen Goldrestaurationen in ihrem Langzeitverhalten ebenbürtig oder sogar überlegen sind. Keramikveneers mit CEREC unterschieden sich in einer anderen wissenschaftlichen Studie in ihrem Langzeitverhalten nicht von laborgefertigten Veneers.

Die Haltbarkeit von CEREC-Versorgungen wird auch durch das Material wesentlich beeinflusst. Für höchste Präzision sorgen vor nicht nur die exakte Datenerfassung mit der digitalen Abdrucknahme. Auch die anschließende präzise Fertigung unter Einsatz industriell gefertigter Keramikblöcke ist für die Langlebigkeit außerordentlich wichtig.  

Bei konventionell, also handwerklich von einem Zahntechniker geschichteten keramischen Massen werden naturgemäß kleinste Verunreinigungen und Lufteinschlüsse eingearbeitet. Demzufolge entstehen während des Keramikbrandes Spannungen innerhalb des keramischen Kristallgitters was wiederum zu einer Reduzierung der werkstofflichen Qualität führt.

Bei der Herstellung der CEREC Keramikblöcke wird hingegen durch einen exakten industriellen Fertigungsprozess eine Qualität des Werkstoffes Keramik erzielt, die sich handwerklich nicht erreichen lässt.

Die CEREC Schleifeinheit und die CEREC Software sind perfekt aufeinander abgestimmt und in einen kontinuierlichen Optimierungsprozess über automatisierte Updates eingebunden.

Das Ausschleifen der konstruierten Restaurationen aus den industriell vorgefertigen Keramikblöcken ist hierdurch höchst präzise und zeitoptimiert. Die ausgeschliffenen Restaurationen haben, entsprechend der Konstruktion, glatte Oberflächen, glatte Ränder und sehr detailreiche Kauflächen, wie das Vorbild der Natur.

Für die finale und temporäre Versorgung durch  stehen eine große Vielfalt modernster Materialien zur Verfügung. Unterschiedliche Farben und Lichtdurchlässigkeiten gewährleisten eine perfekte Ästhetik besonders bei anspruchsvollen Frontzahnrestaurationen, wie Frontzahnkronen, Veneers, Eckzahnaufbauten oder Zahnhalsfüllungen.

In unserem eigenen Praxislabor werden die fertig ausgeschliffenen Keramikrestaurationen farblich individualisiert und in einem Brennvorgang für 30 Minuten bei 1000°C unter Vakuum glasiert und gehärtet.

Nach Fertigstellung wird die Keramikrestauration mit dem Zahn mit organischen Klebstoffen verklebt. Auch hier stehen uns unterschiedliche Farben zur Optimierung der Farbwirkung Verfügung.

Das individuelle Ergebnis steht für klinisch höchste Sicherheit und natürliche Ästhetik.

Die Wünsche und Bedürfnisse unserer Patienten stellen wir im iDentis-Praxisalltag in den Mittelpunkt. Mit CEREC erfüllen wir viele Anforderungen auf einmal: hochwertige Restaurationen, moderne Therapien und eine komfortable Behandlung. Und das Beste: die endgültige Versorgung gelingt in nur einer Sitzung.

Nur eine Spritze

Gerade für Angstpatienten ist CEREC eine optimale Lösung. Da die finale Versorgung in nur einer Sitzung erfolgt, braucht es auch nur eine Änästhesiespritze.

Kein Provisorium

Probleme mit herausgefallenen Provisorien und Notfallterminen gibt es bei iDentis nicht, denn unsere Patienten erhalten schon beim ersten Besuch die endgültige Restauration. Mit dem CEREC-System werden Inlays, Kronen, Veneers und Brücken direkt am Behandlungsstuhl hergestellt und eingeklebt.

Nachhaltigkeit

Zahnärzte und Patienten wünschen sich eine lange Haltbarkeit ihres Zahnersatzes, zumal die meisten Patienten einen finanziellen Eigenbeitrag leisten müssen. CEREC erfüllt diese Anforderungen: Bis heute wurden weltweit über 35 Millionen Restaurationen erfolgreich eingesetzt.

Kieferorthopädie

Abformungen und die klassischen Modelle sind ein wesentlicher Bestandteil der Kieferorthopädie auch in der Beurteilung durch Versicherungen und Krankenkassen. Dadurch ist der für Patienten unangenehme Löffelabdruck heutzutage leider meist die Regel. Eine geführte digitale Abformung mit dem CEREC-System – ohne Löffelabdruck – macht die Behandlung für unsere Patienten komfortabler und den Behandlungsablauf effektiver.

Die digitalen Daten erlauben schnelle Abstimmungen sowohl mit Versicherungen als auch mit externen KFO-Laboratorien. Der endgültige Behandlungsvorschlag liegt schneller vor, – vor allem bei der Ligner-therapie.

iDentis hat Kooperationen mit unterschiedlichen Laboratorien geschlossen, die sich auf digitale Prozesse spezialisiert haben. Schnittstellen ermöglichen einen unkomplizierten und schnellen Austausch von 3D-Modelldaten.

Von der sich hieraus ergebenden einfachen Kommunikation zwischen Labor und iDentis profitieren unsere Patienten durch schnellere Behandlungsergebnisse und eine günstigere Kostenstruktur bei der kieferorthopädischen Behandlung.

Implantologie

Das CEREC-System ist bei iDentis in das Konzept „Integrierte Implantologie“ eingebunden und unterstützt das Behandlungsteam in der Implantologie von Beginn an. Bei der dreidimensionalen Implantat-Planung kann ein prothetischer Vorschlag, der mit CEREC erstellt worden ist, in einen dreidimensionalen Röntgen-Datensatz (DVT) integriert und so das Implantat unter klinischen und ästhetischen Gesichtspunkten ideal ausgerichtet werden.

Auf dieser Datenbasis werden bei iDentis sowohl äußerst kostengünstige Bohrschablonen hergestellt, Provisorien ausgeschliffen aber auch vor Beginn der Operation der endgültige Zahnersatz hergestellt (immediat loading). Hierdurch können wir die Anzahl der Behandlungssitzungen bei der Implantatversorgung auf ein absolutes Minimum reduzieren.