DMS VI: Im Oktober ging es los

Inzwischen ist es schon acht Jahre her, dass zuletzt die Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS) unter Leitung des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) den Zahngesundheitszustand der deutschen Bevölkerung erhoben hat. Bei allen Studien werden die neu gewonnenen Daten mit den zurückliegenden verglichen, um Veränderungen festzustellen. Anfang Oktober 2022 starteten die ersten Untersuchungen mit rund 5000 Teilnehmern. Weil das wissenschaftliche Level so hoch ist, ist die DMS eine auch international anerkannte und wertgeschätzte Erhebung. Vier Studienteams reisen seither durch Deutschland und untersuchen an rund 90 Orten Menschen hinsichtlich ihres zahngesundheitlichen Status, erheben aber auch sozialwissenschaftliche Faktoren wie Lebensumstände und Alltagsverhalten beispielsweise im Umgang mit Genussmitteln. Die Studienergebnisse sind ein wichtiger Teil der zahnmedizinischen Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Auf die Ergebnisse und deren sehr differenzierte Auswertung wird man noch eine Weile warten müssen – sie sind aber nicht nur informativ, sondern gestalten auch die Versorgungslandschaft mit: Als die DMS V einen deutlich erhöhten Präventionsbedarf bei Parodontitis festgestellt hatte, wurde der Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung um entsprechende Angebote aktualisiert.

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