Aktuelles aus der Praxis

Nachhaltigkeit: Thema auch in der Zahnmedizin

Zahnmedizin gehört zum Alltag der Menschen und ist, natürlich, auch Teil des Lebens und – darauf verweist die Weltzahnärzte-Organisation FDI aktuell hin – auch Teil von Umwelt und Klima. Insofern gilt auch hier das Gebot der Nachhaltigkeit. Zusammen mit führenden Weltunternehmen hat die FDI nun eine Vereinbarung geschlossen, sozusagen vorbildhaft auf mehr Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin hinzuwirken. Im Blickpunkt steht die Zahnmedizin in der Praxis, die Arbeit in den Dentallaboren und die Produktion in der Dentalindustrie – alles mit dem Blick auf die gesamte Lieferkette. Umweltbedrohende Faktoren sollen eliminiert und koordinierte weitreichende Lösungen mit Nachhaltigkeitseffekt vorangebracht werden. Beispielsweise soll mehr auf geschlossene Kreisläufe in Praxis und Produktion geachtet werden. Im Zentrum der neuen Nachhaltigkeitsvereinbarungen stehen nicht zuletzt die Zahnpflege-Produkte, die auch bei der häuslichen Mundhygiene angewendet werden – damit werden auch die Patienten in das Gesamtkonzept mit eingebunden.

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Saure Gurken: gut oder schlecht für die Zähne?

Eine spannende Studie einer Wissenschaftler-Gruppe aus Israel und China hat sich die „sauren Gurken" als Untersuchungsobjekt vorgenommen. Bisher kannte man die sauren Gurken eher als Karies-Verursacher: Eingelegte saure Gurken enthalten einen hohen Anteil an verstecktem Industrie-Zucker und haben damit – eigentlich – einen zahnschädigenden Effekt. Die Wissenschaftler betrachteten die sauren Gurken aber aus einem fast schon gegensätzlichen Gesichtspunkt: Können sie vielleicht sogar Karies verhindern? Jedenfalls wenn man die Gurken sozusagen pur, also ungezuckert, betrachtet, trifft das sogar zu. Grund ist: Ähnlich wie probiotische Milchsäurebakterien, wie man sie beispielsweise von Joghurts kennt, liefern die speziellen Gurken vergleichbare Bestandteile. Die Wissenschaftler konnten sogar fast 55 unterschiedliche Lactobazillen-Familien identifizieren, eine davon mit einer Erfolgsrate von fast 100 Prozent bei der Hemmung des Wachstums des relevantesten Karies-Bakteriums Streptococcus mutans. Nun wird untersucht, ob die sauren Gurken beziehungsweise ihre relevanten Bestandteile nicht demnächst Zahnpflegeprodukten zugesetzt werden können.

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Saure Gurken: gut oder schlecht für die Zähne?

Eine spannende Studie einer Wissenschaftler-Gruppe aus Israel und China hat sich die „sauren Gurken" als Untersuchungsobjekt vorgenommen. Bisher kannte man die sauren Gurken eher als Karies-Verursacher: Eingelegte saure Gurken enthalten einen hohen Anteil an verstecktem Industrie-Zucker und haben damit – eigentlich – einen zahnschädigenden Effekt. Die Wissenschaftler betrachteten die sauren Gurken aber aus einem fast schon gegensätzlichen Gesichtspunkt: Können sie vielleicht sogar Karies verhindern? Jedenfalls wenn man die Gurken sozusagen pur, also ungezuckert, betrachtet, trifft das sogar zu. Grund ist: Ähnlich wie probiotische Milchsäurebakterien, wie man sie beispielsweise von Joghurts kennt, liefern die speziellen Gurken vergleichbare Bestandteile. Die Wissenschaftler konnten sogar fast 55 unterschiedliche Lactobazillen-Familien identifizieren, eine davon mit einer Erfolgsrate von fast 100 Prozent bei der Hemmung des Wachstums des relevantesten Karies-Bakteriums Streptococcus mutans. Nun wird untersucht, ob die sauren Gurken beziehungsweise ihre relevanten Bestandteile nicht demnächst Zahnpflegeprodukten zugesetzt werden können.

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Wurzelbehandlung: Was bezahlt die Krankenkasse?

Ob eine Wurzelbehandlung von den Krankenkassen bezahlt wird, ist von verschiedenen Aspekten abhängig. Dazu gehört insbesondere: Die Behandlung muss erfolgversprechend sein. Der Mundgesundheits-Informationsdienst proDente hat kürzlich zusammengestellt, was die gesetzliche Krankenversicherung erwartet, ehe sie die Kosten übernimmt: Dazu gehört, dass der zu behandelnde Zahn in einer vollständigen Zahnreihe steht und keine weiteren Lücken rechts und links davon vorhanden sind. Grund ist, dass eine Lückenbildung durch die Wurzelbehandlung des Zahnes vermieden werden kann. Wenn der zu behandelnde Zahn im hinteren Backenzahnbereich steht, geht es darum, dass durch den zu erwartenden Verlust des Zahnes die Zahnreihe einseitig verkürzt würde und der gegenüberstehende Zahn möglicherweise, weil ihm der Gegenpart fehlt, mit der Zeit aus seinem Zahnbett herauswächst. Und ein dritter Kernaspekt ist, dass bestehender Zahnersatz erhalten werden kann, weil keine weitere Zahnlücke entsteht, die eine Erneuerung des Zahnersatzes notwendig machen würde. Das Gute ist: Die Grundvoraussetzung, dass die Wurzelbehandlung erfolgversprechend sein muss, wird heute in der Regel, nicht zuletzt in spezialisierten Praxen, sehr gut erfüllt. Was man aber auch wissen sollte: Es gibt viele über den Standard hinausgehenden Behandlungstechniken, die zu einem bis zu 90prozentigen Behandlungserfolg führen können, und viele weitere Gründe, eine Wurzelbehandlung als Privatleistung zu nutzen. Die Zahnarztpraxen können entsprechend beraten.

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Wurzelbehandlung: Was bezahlt die Krankenkasse?

Ob eine Wurzelbehandlung von den Krankenkassen bezahlt wird, ist von verschiedenen Aspekten abhängig. Dazu gehört insbesondere: Die Behandlung muss erfolgversprechend sein. Der Mundgesundheits-Informationsdienst proDente hat kürzlich zusammengestellt, was die gesetzliche Krankenversicherung erwartet, ehe sie die Kosten übernimmt: Dazu gehört, dass der zu behandelnde Zahn in einer vollständigen Zahnreihe steht und keine weiteren Lücken rechts und links davon vorhanden sind. Grund ist, dass eine Lückenbildung durch die Wurzelbehandlung des Zahnes vermieden werden kann. Wenn der zu behandelnde Zahn im hinteren Backenzahnbereich steht, geht es darum, dass durch den zu erwartenden Verlust des Zahnes die Zahnreihe einseitig verkürzt würde und der gegenüberstehende Zahn möglicherweise, weil ihm der Gegenpart fehlt, mit der Zeit aus seinem Zahnbett herauswächst. Und ein dritter Kernaspekt ist, dass bestehender Zahnersatz erhalten werden kann, weil keine weitere Zahnlücke entsteht, die eine Erneuerung des Zahnersatzes notwendig machen würde. Das Gute ist: Die Grundvoraussetzung, dass die Wurzelbehandlung erfolgversprechend sein muss, wird heute in der Regel, nicht zuletzt in spezialisierten Praxen, sehr gut erfüllt. Was man aber auch wissen sollte: Es gibt viele über den Standard hinausgehenden Behandlungstechniken, die zu einem bis zu 90prozentigen Behandlungserfolg führen können, und viele weitere Gründe, eine Wurzelbehandlung als Privatleistung zu nutzen. Die Zahnarztpraxen können entsprechend beraten.

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Schneller, höher, weiter: Wie Zahnprobleme stören können

Schon im Alltag wird jedem Menschen schnell deutlich, wie eingeschränkt aktiv und energieschwach man ist, wenn mit der Gesundheit etwas nicht stimmt. Und eben auch, wenn hinsichtlich der Mundgesundheit nicht alles zum Besten steht. Bekannterweise gibt es erhebliche Einschlaf- und Durchschlafprobleme, mit Tagesmüdigkeit, wenn Knirschen, Zähnepressen oder eine hinderliche Gaumenstruktur Anspannung verursachen und das Atmen belasten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass solche Funktionsstörungen sich bei Leistungssportlern ganz erheblich auf ihre Wettbewerbsfähigkeit auswirken. Wie zwei Augsburger Zahnärzte kürzlich in einem Fachmagazin erläuterten, gibt es eine Vielzahl an Nerven- und Muskelverbindungen aus dem Gesichts-/Wangen-/Kiefer-Raum über den Nacken zu den weiterführenden Körperbereichen. Schon direkt hinter dem Kiefergelenk beginnt die sogenannte „tiefe Nackenmuskulatur", die letztlich die ganze Haltung lenkt und steuert. Auch die Faszien (eine Art Hülle um die Muskulatur) sind eine direkte „Steuerleitung" zwischen Kopf und Körper: Auf beinahe geradem Wege verbinden sie die Fußzehen über die Achillessehne, das Knie, die Hüfte und den Nacken mit dem Kopf bis zu den Augenbrauen, wo sie enden. Oder anfangen, wenn man vom Kopf aus schaut. Das macht sehr deutlich, wie eng die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Körpers mit den Kiefer- und Gesichtsstrukturen in Verbindung steht und sich gegenseitig beeinflusst.

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Schneller, höher, weiter: Wie Zahnprobleme stören können

Schon im Alltag wird jedem Menschen schnell deutlich, wie eingeschränkt aktiv und energieschwach man ist, wenn mit der Gesundheit etwas nicht stimmt. Und eben auch, wenn hinsichtlich der Mundgesundheit nicht alles zum Besten steht. Bekannterweise gibt es erhebliche Einschlaf- und Durchschlafprobleme, mit Tagesmüdigkeit, wenn Knirschen, Zähnepressen oder eine hinderliche Gaumenstruktur Anspannung verursachen und das Atmen belasten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass solche Funktionsstörungen sich bei Leistungssportlern ganz erheblich auf ihre Wettbewerbsfähigkeit auswirken. Wie zwei Augsburger Zahnärzte kürzlich in einem Fachmagazin erläuterten, gibt es eine Vielzahl an Nerven- und Muskelverbindungen aus dem Gesichts-/Wangen-/Kiefer-Raum über den Nacken zu den weiterführenden Körperbereichen. Schon direkt hinter dem Kiefergelenk beginnt die sogenannte „tiefe Nackenmuskulatur", die letztlich die ganze Haltung lenkt und steuert. Auch die Faszien (eine Art Hülle um die Muskulatur) sind eine direkte „Steuerleitung" zwischen Kopf und Körper: Auf beinahe geradem Wege verbinden sie die Fußzehen über die Achillessehne, das Knie, die Hüfte und den Nacken mit dem Kopf bis zu den Augenbrauen, wo sie enden. Oder anfangen, wenn man vom Kopf aus schaut. Das macht sehr deutlich, wie eng die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Körpers mit den Kiefer- und Gesichtsstrukturen in Verbindung steht und sich gegenseitig beeinflusst.

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Epilepsie: Gefährdung für die Mundgesundheit

Die Epilepsie ist, einfach gesagt, eine Gesundheitsstörung des Gehirns, die dazu führt, dass zu viele und unpassende Signale gesendet werden: Das führt zu Krampfanfällen und Stürzen. Und: Sie ist die weltweit am häufigsten diagnostizierte neurologische chronische Erkrankung. Gerade im Hinblick auf Verkrampfungen und das fast schon typischerweise erfolgende Hinfallen der Betroffenen verwundert es wenig, dass es enge Konsequenzen zwischen Epilepsie und Mundgesundheit gibt. Insbesondere, wenn die Patienten nicht gut medikamentös eingestellt sind, kann es durch die Stürze zu Verletzungen an den Zähnen und am Weichgewebe im Mund kommen. Auch Selbst-Verletzungen durch Bisswunden an der Wangeninnenseite, an der Zunge oder an den Lippen sind nicht selten. Problematisch ist zudem, dass solche Verletzungen aufgrund der heilungs-hemmenden Epilepsie-Medikamente schlechter regenerieren und leider auch eine perfekte Grundlage für krankmachende Keime bieten. Die Liste der möglichen und häufigen Munderkrankungen bei Epilepsie ist noch erheblich länger. Deutlich wird aber auch so, dass eine Epilepsie nicht nur für die Allgemeingesundheit und auch die seelische Gesundheit der Patienten eine große Belastung ist, sondern auch für Mund, Zähne und die Kiefer.

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