
Schnarcherschienen und Schienentherapie
In den Industrienationen schnarchen rund 40 % der Bevölkerung. Nicht nur lästig, sondern gefährlich wird das Schnarchen, wenn es dadurch zu einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff kommt.
Das typische Geräusch entsteht, wenn der Unterkiefer bei geöffnetem Mund nach hinten fällt und die Rachenmuskulatur erschlafft. Um eine konstante Luftmenge für die Sauerstoffversorgung zu gewährleisten, muss die Geschwindigkeit der Luftpassage an der verengten Stelle zunehmen. Das flatternde Weichgewebe verursacht dann das Schnarchgeräusch.
Wir beraten Sie in unserer Praxis in Berlin zu Schnarcherschienen – für einen gesunden und erholsamen Schlaf.
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iDentis
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Zusammenhang mit Schlafapnoe (OSAS)
Häufig kann Schnarchen ein Anzeichen für das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) sein, bei dem es zu regelmäßigen Atemaussetzern kommt, die über eine Minute anhalten können.
OSAS kann sich durch verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, nächtliches Schwitzen und Nervosität äußern. Außerdem drohen Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Übergewicht, Alkohol- und Tabakkonsum, die Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sowie anatomisch enge Atemwege gelten hierbei als Risikofaktoren.
Die frühzeitige Behandlung des Schnarchens kann das Entstehen einer OSAS verhindern. Nach vorheriger Diagnosestellung durch einen HNO-Arzt oder Schlafmediziner können durch uns leichte Fälle einer OSAS behandelt werden.


Schnarcherschienen als Therapie
Leichte Formen des Schnarchens bzw. des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms behandeln wir mit einer Schnarcherschiene. Dafür werden zwei Abdrücke von Ober- und Unterkiefer genommen und zwei Kunststoffschienen so angefertigt, dass sie den Unterkiefer und die Zunge während des Schlafens im Liegen daran hindern, nach hinten zu fallen. Der Luftraum der oberen Atemwege wird nicht mehr verengt – das fördert neben der Gesunderhaltung auch die Harmonie im Schlafzimmer.
Die Kosten für eine Schnarcherschiene werden in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, da sie oft als Hilfsmittel gegen einfaches Schnarchen eingestuft wird. Anders kann es aussehen, wenn eine medizinische Diagnose wie das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) vorliegt. In diesem Fall kann die Krankenkasse – nach Vorlage eines ärztlichen Gutachtens und einer entsprechenden Verordnung durch den Schlafmediziner oder HNO-Arzt – die Kosten ganz oder teilweise erstatten. Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen erstatten die Ausgaben häufig je nach Tarif. Selbstverständlich erstellen wir Ihnen in unserer Praxis ein transparentes Angebot, sodass Sie vorab genau wissen, welche Kosten für die Behandlung auf Sie zukommen.




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