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Patientennews

6. Zahnbehandlungsangst: Praxen haben Erfahrung

Die VI. Deutsche Mundgesundheitsstudie hat nicht nur die Zahn- und Mundgesundheit der deutschen Bevölkerung unter die Lupe genommen, sondern sich auch Themen wie „Zahnbehandlungsangst“ gewidmet. Richtigerweise wird nicht von „Zahnarztangst“ gesprochen, da es in der Tat um den Vorgang von Untersuchung und Behandlung geht. Laut DMS-Daten leidet rund jeder vierte Deutsche unter solchen Ängsten. Die häufige Folge, eine Verschleppung der Entzündungsbehandlung mit der Folge einer invasiven Notbehandlung, ist eine große Belastung für den Körper, darunter für eventuell mit den Mundbakterien infizierte Organe und Gefäße. Im Gegensatz zu einer Akutbehandlung stehen eine einfache regelmäßige Kontrolluntersuchung und eine mögliche Schadensbehebung kleiner Defekte. Dabei haben es Angstpatienten heute einfacher denn je, den ersten Schritt zu tun: Wie der Mundgesundheits-Informationsdienst proDente berichtet, sind die deutschen Zahnarztpraxen durch spezielle Fortbildung für diese Patientengruppe gut trainiert: Das Ernstnehmen der Angst gehört ebenso dazu wie klare Absprachen, das Einhalten der Kontrolle durch den Patienten und Stopp-Signale. Erfahrene Verhaltenstherapeuten können den Prozess, seine Angst abzubauen, erfolgreich begleiten. Unter dem Motto „Seele und Zähne“ befasst sich der zahnärztliche Berufsstand schon über 20 Jahre mit den gegenseitigen Einflüssen und arbeitet mit entsprechend geschulten Psychotherapeuten zusammen. Der Weg in die Praxis müsse zudem nicht mit einer Behandlung beginnen – sondern könne auch nur ein Gespräch sein. Der erste Schritt sei der wichtigste, so die Angstbehandlungs-Experten.

Quelle: Patientennews der DGI

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