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Patientennews

Feinstaub: Belastung für Mundschleimhaut

Eine neue Studie aus Mexiko bringt Feinstaubbelastung in Verbindung mit der Mundgesundheit – demnach sind nicht nur Atemwege gefährdet. An Maus-Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass Feinstaub auch das Mundgewebe reizt. Die Mundschleimhaut wies Entzündungen auf, und das Parodontalgewebe zeigte Auflösungsentwicklungen. Mäuse wurden in zwei Gruppen eingeteilt: eine bekam gefilterte Luft, die andere die belastete. Im Ergebnis zeigten sich erhebliche Unterschiede. Hinsichtlich der Belastung der Atemwege gab es bei der Filter-Gruppe keine Beschwerden, bei der Feinstaub-Gruppe dagegen Gewebestörungen bis hin zu Lungenentzündungen. Diese Gruppe zeigte zudem eine hohe Anzahl an Entzündungszellen im Mund, vor allem im Parodont, dem Zahnbett, und im Zungengewebe, bis hin zu Parodontitis, die mit Knochenabbau einherging. Die Vermutung der Wissenschaftler, dass der Mund der äußeren Umgebung und damit auch der Luft ausgesetzt ist und insofern auch Schäden durch Feinstaub erleiden könnte, hat sich klar bestätigt und im Ausmaß der Schäden die Erwartungen deutlich übertroffen. Die Ergebnisse der Mäuse-Studie seien letztlich übertragbar auf den Menschen. Dass sich die Politik für eine Absendung der Feinstaubbelastung einsetze, sei daher der richtige Weg.

Quelle: Patientennews der DGI

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